Kurz nachdem wir von dem Einsatz bei Landscheid zurück waren, wurden wir erneut mit der Dohneneinheit zu einem „Vegetationsbrand groß“ alarmiert. Diesmal auf die L141 zwischen Salmtal und Wittlich. Hier kam im Bereich des „Asberges“ zu einer größeren Rauchentwicklung. Hier brannte im Wald eine Fläche von rund 2.000m². Mit unserer Drohne lokalisierten wir die genaue Brandstelle und erstellten hilfreiche Übersichtskarten und Lagebilder für die Einsatzleitung. Mittels der Wärmebildkamera unserer Drohne ließ sich darstellen in welchem Ausmaß und in welche Richtung sich das Feuer ausbreitete. Hierdurch konnte das Vorgehen der Einsatzkräfte, sowie das gezielte Ablöschen der Brandstelle koordiniert werden.

Da im Laufe des Einsatzes das Stichwort auf „B3-Waldbrand“ erhöht wurde kamen eine Vielzahl an weiteren Einheiten zum Einsatz. Hier wurde mittels mehrere Tanklöschfahrzeige, darunter auch unser TLF3000, ein Pendelverkehr zwischen Bereitstellungsraum und Brandstelle eingerichtet. So wurde die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung sichergestellt. Bei der Brandbekämpfung wurde auch ein Löschhubschrauber der Polizei eingesetzt.

Gegen 23.30 Uhr konnten wir mit unserer Drohne den Einsatz beenden. Unser Tanklöschfahrzeug blieb mit zwei weiteren Einheiten über Nacht vor Ort um die Brandwache sicherzustellen.

 

Am Sonntagmittag wurden wir mit unserer Drohne und weiteren Einheiten der Verbandsgemeinde in ein Waldstück zwischen der Autobahn A1 und der Ortslage Oberöfflingen alarmiert. Hier hatten mehrere Anrufer einen Brandgeruch im Wald wahrgenommen. Da das Feuer nicht direkt zu lokalisieren war, unterstützten wir die Kameraden und die Einsatzleitung mit Luftaufnahmen durch unsere Drohne. Nach einiger Zeit konnte das Feuer lokalisiert werden und durch die Kameraden gelöscht werden. Es brannte eine Fläche von ca. 400m².

 

Zu einem gemeldeten Vegetationsbrand der Stufe 3 in Bettenfeld wurde wir mit der Drohnenstaffel der Verbandsgemeinde Wittlich-Land alarmiert.

Auf der Anfahrt konnten wir den Einsatz abbrechen.

Am Dienstagmorgen um 8:28 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hetzerath gemeinsam mit weiteren Einheiten unter dem Stichwort „Verkehrsunfall Groß“ auf die BAB 1 alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Föhren und Schweich war ein frei laufendes Pferd auf die Fahrbahn gelangt und hatte eine Kollision mehrerer Pkw ausgelöst.

Vor Ort leiteten die Einsatzkräfte umgehend die technische Rettung ein, um eingeklemmte Insassen mittels hydraulischem Rettungsgerät aus den Fahrzeugen zu befreien und an den Rettungsdienst sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 10 zu übergeben. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme musste die Autobahn voll gesperrt werden.

Insgesamt waren rund 85 Kräfte der Feuerwehren aus Hetzerath, Schweich und Salmtal, der Führungsunterstützung, des Rettungsdienstes sowie der Polizei im Einsatz.

Mit dem Stichwort „Gebäudebrand nach Explosion“ wurden wir zusammen mit weiteren Einheiten in die Ortslage Salmtal alarmiert.  Vor Ort kam es zu dem Brand eines Anbaus, der sich auf das Gebäude ausbreitete und bis in den Dachstuhl des Hauses zog. Durch den Einsatz von mehreren Trupps und der Drehleiter der Stadt Wittlich konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden und ein weiteres Übergreifen verhindert werden. Im weiteren Verlauf mussten Teile des Daches geöffnet werden um weitere Glutnester abzulöschen. Mit unserer Drohne unterstützten wir die Einsatzleitung mit regelmäßigen Luftaufnahmen, die sich insbesondere bei den Lagebesprechungen als sehr hilfreich erwiesen.

 

Mit dem Stichwort „B2-Grundstufe“ wurden wir am Mittwochabend gemeinsam mit den Feuerwehren aus Sehlem und Esch zu einem gemeldeten Schwellbrand in einer Getreidereinigungsanlage in die Ortslage Sehlem alarmiert. Vor Ort kam es aufgrund eines heiß gewordenen Lagers zu einer stärkeren Rauchentwicklung. Mittels einem Trupp unter Atemschutz und der Hilfe der Wärmebildkamera wurde die Anlage vollständig kontrolliert. Ein Feuer konnte nicht festgestellt werden, sodass die Einsatzstelle dem Betreiber wieder zügig übergeben werden konnte.

 

Am Samstagmittag wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Salmtal zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A1 in Fahrtrichtung Saarbrücken alarmiert. Vor Ort kam es zu einem Unfall zweier PKW`s. Da glücklicherweise bereits alle Personen aus dem Fahrzeug heraus waren, beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr lediglich auf das Absichern der Unfallstelle und das Sicherstellen des Brandschutzes.

 

Am Freitagmittag wurden wir zusammen mit den Feuerwehren aus Föhren und Schweich zu einem Flugzeugunfall auf den Flugplatz nach Föhren alarmiert. Vor Ort kam es zum Absturz eines Motorseglers der daraufhin Feuer fing. Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Motorsegler fast vollständig ausgebrannt, somit mussten wir nur noch Nachlöscharbeiten durchführen und die Unfallstelle absichern.

 

Am Freitagnachmittag wurden wir zusammen mit zahlreichen Einheiten der VG Schweich und des Landkreises Trier-Saarburg nach Schweich zu einem größeren Gebäudebrand alarmiert. Vor Ort kam es zu einem verheerenden Großbrand bei dem sich die Nachlöscharbeiten bis in den späten Abend zogen. Wir selber fuhren hier das Gerätehaus in Schweich an und verblieben hier in Bereitschaft, um den Grundschutz für einen Großteil der VG Schweich sicherzustellen.

 

Am frühen Freitagabend wurden wir zu einer dringenden Türöffnung in die Ortslage Hetzerath alarmiert. Vor Ort mussten wir glücklicherweise nicht tätig werden, da die Anwohner Wohlbehalten angetroffen wurden.