Am Donnerstag, den 13.08.2026, wurden wir gemeinsam mit weiteren Einheiten aus der Verbandsgemeinde Wittlich‑Land zur überörtlichen Hilfe in die Verbandsgemeinde Traben‑Trarbach alarmiert. In Bengel war ein Waldbrand auf rund 5 Hektar Fläche ausgebrochen, der sich aufgrund der Trockenheit schnell ausbreitete und umfangreiche Kräfte erforderte.

Wir rückten mit unserem TLF 3000 aus. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, im Pendelverkehr Löschwasser zu den verschiedenen Einsatzabschnitten im Wald zu transportieren und die dort eingesetzten Trupps kontinuierlich zu versorgen. Insgesamt waren wir über 24 Stunden im Einsatz. Die Besatzungen wechselten sich dabei in Schichten von etwa sechs Stunden ab, um eine durchgehende Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Am Einsatz beteiligt waren zahlreiche Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Bernkastel‑Wittlich sowie aus benachbarten Landkreisen. Zur Unterstützung aus der Luft kam zudem ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der Wasserabwürfe zur Eindämmung des Brandes durchführte.

Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eine starke und gut vernetzte Zusammenarbeit der Feuerwehren über Gemeindegrenzen hinweg ist – besonders bei großflächigen Vegetationsbränden.

Kurz nachdem wir von dem Einsatz bei Landscheid zurück waren, wurden wir erneut mit der Dohneneinheit zu einem „Vegetationsbrand groß“ alarmiert. Diesmal auf die L141 zwischen Salmtal und Wittlich. Hier kam im Bereich des „Asberges“ zu einer größeren Rauchentwicklung. Hier brannte im Wald eine Fläche von rund 2.000m². Mit unserer Drohne lokalisierten wir die genaue Brandstelle und erstellten hilfreiche Übersichtskarten und Lagebilder für die Einsatzleitung. Mittels der Wärmebildkamera unserer Drohne ließ sich darstellen in welchem Ausmaß und in welche Richtung sich das Feuer ausbreitete. Hierdurch konnte das Vorgehen der Einsatzkräfte, sowie das gezielte Ablöschen der Brandstelle koordiniert werden.

Da im Laufe des Einsatzes das Stichwort auf „B3-Waldbrand“ erhöht wurde kamen eine Vielzahl an weiteren Einheiten zum Einsatz. Hier wurde mittels mehrere Tanklöschfahrzeige, darunter auch unser TLF3000, ein Pendelverkehr zwischen Bereitstellungsraum und Brandstelle eingerichtet. So wurde die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung sichergestellt. Bei der Brandbekämpfung wurde auch ein Löschhubschrauber der Polizei eingesetzt.

Gegen 23.30 Uhr konnten wir mit unserer Drohne den Einsatz beenden. Unser Tanklöschfahrzeug blieb mit zwei weiteren Einheiten über Nacht vor Ort um die Brandwache sicherzustellen.