Im Zuge der zahlreichen Alarmierungen durch die großflächige Rauchwolke wurden wir mit unserer Drohnen­einheit zu einem weiteren Einsatz zwischen Niersbach und Greverath alarmiert.

Vor Ort kontrollierten wir ein kleines Waldgebiet nach einer gemeldeten Rauchentwicklung. Auch hier konnte glücklicherweise kein Feuer lokalisiert werden. Die Lage wurde umfassend aus der Luft und vom Boden aus überprüft, sodass ein tatsächlicher Brand sicher ausgeschlossen werden konnte.

Zu einem gemeldeten Vegetationsbrand wurden wir mit unserer Drohnen­einheit nach Wallscheid alarmiert.

Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass die Ursache der starken Rauchentwicklung nicht in einem lokalen Brand lag: Durch einen großflächigen Waldbrand in Belgien hatte sich eine massive Rauchwolke über weite Teile von Rheinland‑Pfalz gelegt. Infolge dessen gingen zahlreiche Notrufe bei den Leitstellen ein, da vielerorts Brandgeruch und sichtbarer Rauch wahrgenommen wurden.

In Wallscheid bestätigte sich ein Waldbrand nicht, sodass kein Einsatz der Feuerwehr erforderlich war.

In der gesamten Verbandsgemeinde Wittlich‑Land kam es zu zahlreichen Meldungen über vermeintliche Flächenbrände. Diese wurden durch die örtlichen Feuerwehren kontrolliert.

Am Donnerstag, den 13.08.2026, wurden wir gemeinsam mit weiteren Einheiten aus der Verbandsgemeinde Wittlich‑Land zur überörtlichen Hilfe in die Verbandsgemeinde Traben‑Trarbach alarmiert. In Bengel war ein Waldbrand auf rund 5 Hektar Fläche ausgebrochen, der sich aufgrund der Trockenheit schnell ausbreitete und umfangreiche Kräfte erforderte.

Wir rückten mit unserem TLF 3000 aus. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, im Pendelverkehr Löschwasser zu den verschiedenen Einsatzabschnitten im Wald zu transportieren und die dort eingesetzten Trupps kontinuierlich zu versorgen. Insgesamt waren wir über 24 Stunden im Einsatz. Die Besatzungen wechselten sich dabei in Schichten von etwa sechs Stunden ab, um eine durchgehende Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Am Einsatz beteiligt waren zahlreiche Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Bernkastel‑Wittlich sowie aus benachbarten Landkreisen. Zur Unterstützung aus der Luft kam zudem ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der Wasserabwürfe zur Eindämmung des Brandes durchführte.

Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eine starke und gut vernetzte Zusammenarbeit der Feuerwehren über Gemeindegrenzen hinweg ist – besonders bei großflächigen Vegetationsbränden.

Kurz nachdem wir von dem Einsatz bei Landscheid zurück waren, wurden wir erneut mit der Dohneneinheit zu einem „Vegetationsbrand groß“ alarmiert. Diesmal auf die L141 zwischen Salmtal und Wittlich. Hier kam im Bereich des „Asberges“ zu einer größeren Rauchentwicklung. Hier brannte im Wald eine Fläche von rund 2.000m². Mit unserer Drohne lokalisierten wir die genaue Brandstelle und erstellten hilfreiche Übersichtskarten und Lagebilder für die Einsatzleitung. Mittels der Wärmebildkamera unserer Drohne ließ sich darstellen in welchem Ausmaß und in welche Richtung sich das Feuer ausbreitete. Hierdurch konnte das Vorgehen der Einsatzkräfte, sowie das gezielte Ablöschen der Brandstelle koordiniert werden.

Da im Laufe des Einsatzes das Stichwort auf „B3-Waldbrand“ erhöht wurde kamen eine Vielzahl an weiteren Einheiten zum Einsatz. Hier wurde mittels mehrere Tanklöschfahrzeige, darunter auch unser TLF3000, ein Pendelverkehr zwischen Bereitstellungsraum und Brandstelle eingerichtet. So wurde die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung sichergestellt. Bei der Brandbekämpfung wurde auch ein Löschhubschrauber der Polizei eingesetzt.

Gegen 23.30 Uhr konnten wir mit unserer Drohne den Einsatz beenden. Unser Tanklöschfahrzeug blieb mit zwei weiteren Einheiten über Nacht vor Ort um die Brandwache sicherzustellen.

 

Zu einem gemeldeten Vegetationsbrand der Stufe 3 in Bettenfeld wurde wir mit der Drohnenstaffel der Verbandsgemeinde Wittlich-Land alarmiert.

Auf der Anfahrt konnten wir den Einsatz abbrechen.

Mit dem Stichwort „Gebäudebrand nach Explosion“ wurden wir zusammen mit weiteren Einheiten in die Ortslage Salmtal alarmiert.  Vor Ort kam es zu dem Brand eines Anbaus, der sich auf das Gebäude ausbreitete und bis in den Dachstuhl des Hauses zog. Durch den Einsatz von mehreren Trupps und der Drehleiter der Stadt Wittlich konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden und ein weiteres Übergreifen verhindert werden. Im weiteren Verlauf mussten Teile des Daches geöffnet werden um weitere Glutnester abzulöschen. Mit unserer Drohne unterstützten wir die Einsatzleitung mit regelmäßigen Luftaufnahmen, die sich insbesondere bei den Lagebesprechungen als sehr hilfreich erwiesen.

 

Zu einem Verkehrsunfall wurden wir gemeinsam mit den Einheiten aus Salmtal und Wittlich auf die L141 alarmiert.

Wir konnten den Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen.

Auf der Autobahn A1 ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Salmtal und Föhren ein Verkehrsunfall mit 3 PKW´s und einem LKW.
Aufgrund des Unfalls geriet ein PKW und LKW in Vollbrand.
Mittels mehreren Trupps unter Atemschutz konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Mittels Seilwinde wurde der PKW von dem LKW zurückgezogen, um restliche Glutnester abzulöschen.
Während des Einsatzes war die Autobahn in Fahrtrichtung Trier voll gesperrt.

In Laufeld kam es im Gewerbegebiet zu einem Industriebrand. Im Rahmen der Führugsstaffel waren wir mit dem KdoW alarmiert.

Zu einer Suche einer vermissten Person wurden wir mit unserer Drohnenstaffel nach Hasborn alarmiert.

Wir waren gemeinsam mit der Drohne der Feuerwehr Maring-Noviand für die Suche aus der Luft zuständig. Wir suchten mehrere Wald- und Wiesenflächen ab, leider erfolglos.

Aktuell (stand 17.06.2024, 20:30 Uhr) wird die Person weiterhin vermisst.